
carl
verheyen
Di. 6. Sept. '11
Generalmusikdirektion

rammstein
Di
8. November '11
Arena Zagreb
Mi 23. November '11
Wiener Stadthalle

udo
jürgens
Do 8. März '12
Grazer Stadthalle

sts
Mi 14. Dezember '11
Do 15. Dezember '11
Sa 17. Dezembert '11
Grazer Stadthalle

passionsspiele
Sommer 2011
St. Margarethen

carl
verheyen
Di. 6. Sept. '11
Generalmusikdirektion

thomas
stipsits
Sa 3. Sept.'11
Do 13. Okt. '11
Casimeum

andreas
vitasek
Do. 3. Nov. '11
Orpheum

josef
hader
Do 24. 11. '11
Orpheum

lukas
resetarits
t.b.a.
Orpheum

alfred
dorfer
Fr 25.+Sa 26. Nov.'11
Orpheum

gernot+niavarani
t.b.a.
Orpheum

roland
düringer
Mo 12. Dez. '11
Orpheum

sts
Mi 14. Dezember
'11
Do 15. Dezember '11
Sa 17. Dezember '11
Grazer Stadthalle

udo
jürgens
Do 8. März '12
Grazer Stadthalle

alfred
dorfer
Mo 26. März '12
Orpheum

martin
rütter
Di 1. Mai '12
Villach

carmen
Sommer 2012
St. Margarethen

martin
rütter
Mi 28. Nov. '12
Grazer Stadthalle
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otello
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Vor
der Premiere
Sonntag, 18. September 2011, 11.00 Uhr,
Malersaal
Premiere
Samstag, 1. Oktober 2011, 19.30 Uhr
Oktober:
1., 7., 12., 15., 19., 22. 19.30
Uhr
30. 15:00
Uhr
November:
4., 10. 19.30
Uhr
20. 15:00
Uhr
26. 19.30
Uhr
Dezember:
9., 15. 19.30
Uhr
|
von Giuseppe Verdi
Opernhaus - 19:30
Dramma lirico
in vier Akten
Libretto von Arrigo Boito
(in italienischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)
Sein Opernschaffen hat Verdi mit "Aida" als abgeschlossen
betrachtet; doch seinem Verleger Giulio Ricordi und dem Librettisten
Arrigo Boito ist es – Verdis Faszination für den
Theaterkosmos William Shakespeares geschickt nutzend –
gelungen, ihn nochmals zu einem Opernprojekt zu verführen:
Scheinbar grenzenlos ist das Glück Otellos, des Mohren,
denn er steht nicht nur als General der venezianischen Flotte
vor, besiegt die Türken und trotzt selbst den Stürmen
der Natur, er darf sich auch der hingebungsvollen und bedingungslosen
Liebe seiner Gemahlin Desdemona, die seinetwillen jegliche
Konventionen hinter sich gelassen hat, gewiss sein. Einzig
der Fähnrich Jago neidet Otello das private und berufliche
Glück, und so spinnt er eine perfid-sinistre Intrige.
In seinen Fingern werden die Protagonisten zu arglosen Marionetten,
die Jagos Ränkespiel nicht durchschauen. Als Otellos
Selbstvertrauen vollends zerstört ist, genügt ihm
ein simples Taschentuch als untrüglicher Beweis für
Desdemonas Untreue. Rasend vor Eifersucht erwürgt er
seine vermeintlich schuldig gewordene Gemahlin und tötet
sich selbst.
Musikalische Leitung:
Johannes Fritzsch
Inszenierung: Stephen Lawless
Bühne: Frank Philipp Schloßmann
Kostüme: Jorge Jara
Dramaturgie: Bernd Krispin
Licht: Reinhard Traub
Chor: Bernhard Schneider
Singschul’: Andrea Fournier
Otello: Frank van Aken
Jago: James Rutherford
Desdemona: Gal James
Emilia: Dshamilja Kaiser
Cassio: Taylan Memioglu
Roderigo: Manuel von Senden
Lodovico: Wilfried Zelinka
Montano: Konstantin Sfiris
Stefan Mickisch spielt und erklärt »Otello«
Sonntag, 25. September 2011, 18.00 Uhr, Opernhaus
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singin' in the
rain
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Wiederaufnahme
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Vorstellungen:
Oktober:
11., 13. 19.30 Uhr
23. 18.00 Uhr
29. 19.30 Uhr
November;
5., 12., 17., 18., 24. 19.30 Uhr
Dezember:
3. 19.30 Uhr
4. 18.00 Uhr
21., 28., 30. 19.30 Uhr
|
von Arthur
Freed & Nacio Herb Brown
Opernhaus - 19:30
bis ca. 22:00
Basierend auf dem MGM-Film, Drehbuch und Adaptierung von Betty
Comden und Adolph Green, Musik und Songtexte von Arthur Freed
und Nacio Herb Brown
(Songs in englischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)
Eine Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt
Produziert nach Vereinbarung mit Maurice Rosenfield, Lois
F. Rosenfield und Cindy Pritzker, Inc.; Deutsche Fassung von
Hartmut H. Forche
Die Übertragung der Aufführungsrechte erfolgt in
Übereinkunft mit Josef Weinberger Ltd., London; im Namen
von Music Theatre International, New York.
Vertretung für Österreich: Josef Weinberger Wien,
GesmbH
Nächste Vorstellung: 16.10.2010 19:30 bis ca. 22:00
Der Stummfilm »Der König der Duelle« ist
fast fertig, als die Nachricht vom ersten Tonfilm das Publikum
euphorisiert und nach mehr verlangen lässt. Kurzentschlossen
muss »Der König der Duelle« sprechen lernen,
was dem gefeierten Stummfilmpaar Lina Lamont und Don Lockwood
allerdings in unterschiedlicher Weise gelingt. Gefragt sind
nicht mehr ausdrucksvolle Gebärden und große Gesten,
sondern flotte Dialoge. Doch die Diva hat eine Piepsstimme
und steht mit dem Mikrophon auf Kriegsfuss, und so wird die
Filmpremiere ein Desaster. Da hat Lockwoods Freund, der Komponist
Cosmo Brown, die rettende Idee: Die arbeitslose Schauspielerin
Kathy Selden soll Lina synchronisieren. »Der König
der Duelle« wird als »Der tanzenden Kavalier«
ein Erfolg, obwohl wegen einer Intrige Linas der ganze Schwindel
auffliegt. Kathy stiehlt ihr nicht nur die Schau, sondern
auch gleich den Filmpartner. Kathy Selden und Don Lockwood
sind das neue Traumpaar der Zukunft.
Der durch Regenpfützen dahintänzelnde Gene Kelly
verzauberte 1952 im MGM-Film ganze Kinosäle. Mit derselben
unbeschwerten Heiterkeit, gepaart mit flottem Dialogwitz,
hinreißenden Tanznummern und vergnüglichen Melodien,
begeistert auch Josef E. Köpplingers Inszenierung.
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Inszenierung & Licht: Josef Ernst Köpplinger
Choreographie: Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne & Kostüme: Rolf Langenfass
Don Lockwood: Daniel Prohaska | Peter Lesiak
Cosmo Brown: Benjamin Rufin
Kathy Selden: Nadine Zeintl
Lina Lamon:t Bettina Mönch
R. F. Simpson: Erwin Windegger
Dora Bailey | Garderobiere | Mademoiselle Rumkatschowa | Sekretärin:
Dagmar Hellberg
Roscoe Dexter: Frank Berg
Ludwig Schmitt: Christian Schleinzer
Sid Philipps: Hannes Muik
Rod: Hannes Muik | Andreas Wanasek
Broadway-Sänger: Oliver Frischknecht
Ensemble: Katharina Lochmann | Daniela Nitsch | Philip Ranson
BESETZUNG:
Inszenierung: Josef E. Köpplinger
Choreographie: Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne und Kostüme: Rolf LANGENFASS
Licht: Josef E. Köpplinger
Dramaturgie: Bernd Krispin
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pique dame
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| Vor
der Premiere
Sonntag, 23. Oktober 2011, 11.00 Uhr,
Malersaal
Premiere
Sonntag, 6. November 2011, 18.00 Uhr
November:
11.11., 16.11., 19.11., 23.11.,
27.11. (15.00 Uhr)
Dezember:
2.12., 11.12. (15.00 Uhr)
Jänner:
12.1., 19.1.
Februar:
10.2.
Beginn jeweils 19:00, sofern nicht
anders angegeben
|
von Peter
Iljitsch Tschaikowski
Opernhaus - 19:00
bis ca. 22:30
Oper in drei Akten
Libretto von Modest Iljitsch Tschaikowski
(in russischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)
Eine Koproduktion mit der Oper Leipzig
Alexander Puschkins fesselnde Erzählung „Pique
Dame“ vereinigt die spannungsvollen Momente einer Gruselgeschichte
und eines Krimis und ist poetisch zugleich. In berührender
Weise blickt Puschkin in die Psyche derer, für die sich
auch Peter Iljitsch Tschaikowski so interessierte: Außenseiter
wie Hermann und Lisa, die mit ihrer bedingungslosen Leidenschaft
nicht in die zaristische Standesgesellschaft passen. Peter
Konwitschny, der in der vergangenen Saison an der Oper Graz
eine eindringlich aufwühlende „La traviata“
erarbeitet hat, inszeniert zum ersten Mal in seiner Karriere
„Pique Dame“. Wie stets genau auf die Musik horchend,
zeigt er das Militante und krank Machende der Gesellschaft,
zeigt aber gleichzeitig auch, wie sich Hermann, Lisa und deren
Großmutter, die geheimnisumwitterte Gräfin, der
allgemeinen Gleichschaltung widersetzen.
An die glänzende Vergangenheit der Gräfin in den
Pariser Salons, wo sie sich das Wissen dreier unfehlbarer
Karten erworben hat, erinnert nur mehr ihr Spitzname „Pique
Dame“, denn nun ist sie dem Spott einer neuen Generation
gleichermaßen ausgesetzt wie der verarmte Hermann. So
wird das private Drama um Liebe und Spielsucht zur großen
allgemeingültigen Tragödie.
Musikalische Leitung: Tecwyn Evans
Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühne & Kostüme: Alexander Mudlagk
Choreographie: Enno Markwart
Dramaturgie: Bettina Bartz | Bernd Krispin
Chor: Bernhard Schneider
Singschul’: Andrea Fournier
Hermann: Avgust Amonov
Graf Tomski: David McShane
Fürst Jeletzki: Andre Schuen | Ivan Orešcanin
Tschekalinski: Manuel von Senden
Surin: Wilfried Zelinka
Tschaplizki: Juraj Hurny
Narumov: Konstantin Sfiris
Festordner: Taylan Memioglu
Die Gräfin: Fran Lubahn
Lisa: Asmik Grigorian
Polina: Dshamilja Kaiser
Mascha: Nazanin Ezazi
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ein walzertraum
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Vor
der Premiere
Sonntag, 27. November 2011, 11:00
Malersaal
Premiere
Mittwoch, 7. Dezember 2011, 19:30
Weitere
Vorstellungen
Dezember:
14., 16., 22., 26. (18.00 Uhr),
31.12. (18.00 Uhr)
Jänner:
14.1., 15.1. (15.00 Uhr), 20.1.,
22.1. (15.00 Uhr)
Februar:
4.2., 5.2. (18.00 Uhr), 11.2.,
15.2.
März:
4.3. (18.00 Uhr), 10.3., 17.3.,
23.3.
April:
1.4. (15.00 Uhr)
Beginn jeweils 19:30, sofern nicht
anders angegeben |
von
Oscar Straus
Opernhaus -
19:30 bis ca. 22:30
Operette in drei
Akten
Libretto von Felix Dörmann und Leopold Jacobson
Leutnant Niki war in
Wien während eines offiziellen Besuches als Begleiter
von Prinzessin Helene eingeteilt worden. Sie verliebt sich
und überzeugt ihren Vater, in Niki den idealen Prinzgemahl
gefunden zu haben. Die Ereignisse überschlagen sich,
und ehe er es recht begreifen kann, findet sich Niki in einem
fernen Fürstentum als Bräutigam wieder. Als er erkennt,
dass seine einzige Pflicht darin zu bestehen scheint, für
Nachkommen zu sorgen, tritt er schon in der Hochzeitsnacht
in Ehestreik und vergnügt sich mit einem zufällig
am Ort gastierenden Wiener Damenorchester. Oscar Straus –
er ist mit der berühmten Operettendynastie Strauß
nicht verwandt – schrieb sein bekanntestes Stück
1907. Mit großer Meisterschaft vereint er zahlreiche
eingängige, charmante Melodien inklusive der romantischen,
Titel gebenden Nummer „Leise, ganz leise klingt‘s
durch den Raum, liebliche Weise, Walzertraum“, die die
Sehnsucht Nikis nach der Wiener Heimat illustriert.
Seit der Uraufführung hat dieses Stuck zahlreiche mehr
oder weniger geglückte Be- und Umarbeitungen erfahren
müssen. Regisseur Michael Schilhan und Dirigent Marius
Burkert, vom Publikum bejubelte kongeniale Partner in ihrer
Interpretation von Carl Zellers Operette „Der Vogelhändler“,
stützen sich in ihrer Neuinszenierung auf die Uraufführungsfassung,
um dem großartigen Komponisten Oscar Straus endlich
gerecht zu werden.
Musikalische Leitung:
Marius Burkert
Inszenierung: Michael Schilhan
Choreographie: Allen Yu
Bühne & Kostüme: Rainer Sellmaier
Dramaturgie: Birgit Amlinger
Chor: Bernhard Schneider
Joachim XIII.: Götz Zemann
Prinzessin Helene: Margareta Klobucar
Graf Lothar: Martin Fournier | Manuel von Senden
Leutnant Niki: NN
Leutnant Montschi: Andre Schuen
Friederike von Insterburg: Fran Lubahn
Franzi Steingruber: Sieglinde Feldhofer
Die Tschinellenfiffi: Uschi Plautz
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elektra
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Vor
der Premiere
Sonntag, 15. Jänner 2012, 11:00
Malersaal
Premiere
Samstag, 21. Jänner 2012, 19:30
Weitere
Vorstellungen
Jänner:
25.1.
Februar:
1.2., 3.2., 12.2. (15.00 Uhr)
März:
21.3., 24.3.
April:
26.4.
Mai:
4.5., 6.5. (15.00 Uhr),
13.5. (18.00 Uhr)
Beginn jeweils 19:30, sofern nicht
anders angegeben
|
von
Richard Strauss
Opernhaus -
19:30 bis ca. 21:15
Tragödie
in einem Aufzuge
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
(mit deutschen Übertiteln)
Elektra, Chrysothemis,
Klytämnestra – drei Frauen gefangen im Familienfluch.
Elektras einziges Ziel ist die Rache an ihrer Mutter Klytämnestra,
die zusammen mit Ägisth den Vater Agamemnon ermordet
hat. Ihre Schwester Chrysothemis ist fixiert auf ein „Weiberschicksal“
mit Mann und Kindern. Klytämnestra fürchtet die
Rache des Sohnes Orest und hofft, durch abergläubische
Rituale ihren Ängsten entgehen zu können, übersieht
aber die Mordlust Elektras. Als schließlich Orest die
Rache vollzieht, gibt es für Elektra nur noch eins: „schweigen
und tanzen“. Die Musik von Richard Strauss verstärkt
die archaische Wucht des Stoffes, obwohl sie die Psychologie
der Figuren in ihren feinsten Verästelungen schillernd
zum Klingen bringt. Wirklich „gesund“ ist hier
kaum jemand. Kein Wunder, dass seit dem „Elektra“-Drama
von Hugo von Hofmannsthal und der Oper von Richard Strauss
die Figuren des Atriden- Fluches im Fokus psychoanalytischer
Deutungshoheit stehen. Haben Hofmannsthal und Strauss hier
kongenial Freud und Breuer auf die Opernbühne gebracht,
deren „Studien über Hysterie“ sich womöglich
wie Analysen des „Elektra“-Personals lesen ließen?
Die Neuinszenierung von Strauss‘ „Elektra“
will die Rolle psychoanalytischer Ideen im Hintergrund des
Werkes kritisch reflektieren, um dadurch das Archaische des
Stoffes unverstellt erlebbar zu machen – als schreckliche
Gewalt, als lebensverneinende Verzweiflung und als geheimnisvoll
tödliche Ekstase.
Musikalische Leitung:
Johannes Fritzsch
Inszenierung: Johannes Erath
Bühne: Katrin Connan
Kostüme: Birgit Wentsch
Dramaturgie: Francis Hüsers | Bernd Krispin
Licht: Joachim Klein
Chor: Georgi Mladenov
Klytämnestra: Iris
Vermillion
Elektra: Stephanie Friede
Chrysothemis: Gal James
Ägisth: Manuel von Senden
Orest: James Rutherford
Der Pfleger des Orest: Konstantin Sfiris
Die Vertraute: Kristina Antonie Fehrs
Die Schleppträgerin: Fran Lubahn
Ein junger Diener: Taylan Memioglu
Ein alter Diener: Konstantin Sfiris
Die Aufseherin: Dshamilja Kaiser
Erste Magd: Kristina Antonie Fehrs
Zweite Magd: Fran Lubahn
Dritte Magd: Dshamilja Kaiser
Vierte Magd: Tamara Kalinkina
Fünfte Magd: Margareta Klobucar
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gigi
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Vor der
Premiere
Sonntag, 12. Februar 2012, 11:00
Malersaal
Premiere
Freitag, 2. März 2012, 19:30
Weitere
Vorstellungen
März:
3.3., 7.3., 9.3., 11.3. (18.00
Uhr),
15.3., 16.3., 18.3. (18.00 Uhr),
25.3. (15.00 Uhr), 29.3.,
April:
3.4., 4.4., 8.4. (18.00 Uhr), 28.4.,
29.4. (18.00 Uhr)
Mai:
11.5., 12.5., 19.5., 20.5. (15.00 Uhr),
23.5.
Juni:
12.6., 22.6.
Beginn jeweils 19:30, sofern nicht
anders angegeben |
von
Alan Jay Lerner & Frederick Loewe
Opernhaus -
19:30 bis ca. 22:15
Musical in zwei
Akten
Buch und Gesangstexte von Alan Jay Lerner nach einem Roman
von Colette
Musik von Frederick Loewe,
Deutsch von Robert Gilbert
Die Uraufführung
war eine Produktion von Edwin Lester für die Los Angeles
und San Francisco Civic Light Opera Associations und von Saint
Subber für den Broadway
Mit „My Fair Lady“
haben der Komponist Frederick Loewe und der Textdichter Alan
Jay Lerner dem musikalischen Unterhaltungstheater eines der
bezauberndsten Werke überhaupt beschert; von vergleichbarem
Reiz ist auch die auf einer Erzählung der französischen
Erfolgsautorin Colette basierende „Gigi“, die
in das Paris der Belle Époque entführt. Einen
augenzwinkernden Blick auf das amouröse Geschehen wirft
Honoré Lachailles, ein in die Jahre gekommener Bonvivant,
der noch immer Gefallen an den jungen Pariserinnen findet.
Seinen Neffen, den vermögenden Schwerenöter Gaston,
langweilt sein luxuriöses Leben ebenso wie seine zahllosen,
nur allzu flüchtigen Eskapaden mit den eleganten Damen
der oberen Gesellschaft. Als gern gesehener Gast der in einfachen
Verhältnissen lebenden Madame Alvarez entdeckt er während
eines Ausflugs in das mondäne Seebad Trouville, dass
deren durch Natürlichkeit und Lebenslust faszinierende
Enkelin Gigi inzwischen zur attraktiven jungen Dame herangewachsen
ist. Bis die beiden als Ehepaar zueinander finden können,
sind allerdings noch etliche Missverständnisse aus dem
Weg zu räumen, denn Gigis Tante Alicia will ihre Nichte
mittels ausgeklügelter Vertrage als Gastons Geliebte
finanziell absichern. Von einem Leben als Kurtisane will Gigi
nichts wissen, und so hält Gaston, als er seine aufrichtige
Liebe zu Gigi erkennt, um ihre Hand an.
Musikalische Leitung:
Marius Burkert
Inszenierung: Matthias Davids
Choreographie: Simon Eichenberger
Bühne: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Judith Peter
Dramaturgie: Birgit Amlinger
Licht: Michael Grundner
Gigi: Sieglinde Feldhofer
Honoré Lachailles: Götz Zemann
Gaston Lachailles: Guido Weber
Inez Alvarez (Mamita): Uschi Plautz
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maria stuarda
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Vor
der Premiere
Sonntag, 25. März 2012, 11:00
Malersaal
Premiere
Freitag, 30. März 2012, 19:30
Weitere
Vorstellungen
April:
5.4., 25.4., 27.4.
Mai:
3.5., 5.5., 9.5.
Juni:
10.6. (15.00 Uhr), 17.6.
(15.00 Uhr) und 29.6.
Beginn jeweils 19:30, sofern nicht
anders angegeben
|
von
Gaetano Donizetti
Opernhaus -
19:30 bis ca. 22:00
Tragedia lirica
in zwei Akten
Libretto von Giuseppe Bardari
(in italienischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)
Zahlreiche Legenden ranken sich um die Entstehungs- und Aufführungsgeschichte
von Gaetano Donizettis Version des berühmten dramatischen
Königinnenzwists im England des 16. Jahrhunderts. Auf
Friedrich Schillers gleichnamiger Tragödie basierend
erstellte Giuseppe Bardari das Libretto. Er reduzierte die
21 Darsteller auf die operntaugliche Anzahl sechs und vereinfachte
damit naturgemäß das bei Schiller äußerst
verwickelte Geflecht aus Seelendrama und Staatsintrige. Vorgesehen
war die Uraufführung 1834 in Neapel, tatsachlich fand
sie erst ein Jahr später in Mailand statt. Was war passiert?
Nicht nur dürften die als Maria Stuart und Elisabeth
besetzten Primadonnen während der Proben handgreiflich
aneinander geraten sein, angeblich brach auch Ihre Majestät,
Königin Christina von Neapel, während des Besuches
einer der Schlussproben vor Ergriffenheit ohnmächtig
zusammen. So untersagte der Polizeiminister die Aufführung,
und Donizetti sah sich gezwungen, die Oper kurzerhand umzuschreiben
und unter einem anderen Titel zur Aufführung zu bringen.
Aber auch die echte Uraufführung an der Mailänder
Scala entsprach nicht der Idealvorstellung des Komponisten,
da die Sängerinnen krank und heiser, beziehungsweise
nicht adäquat besetzt waren, und das Publikum seinen
Unmut lautstark bekundete. Tatsächlich beginnt dieses
Juwel des Belcanto erst mehr als 120 Jahre später, nach
einer Aufführung in Donizettis Geburtsort Bergamo im
Jahr 1958, seinen Siegeszug über die Bühnen der
Welt.
Musikalische Leitung:
Gaetano d‘Espinosa
Inszenierung, Bühne, Kostüme & Licht: Stefano
Poda
Dramaturgie: Bernd Krispin
Chor: Bernhard Schneider
Elisabetta: Dshamilja Kaiser
Maria Stuarda: Margareta Klobucar
Leicester: Iurie Ciobanu
Giorgio Talbot: Wilfried Zelinka
Lord Guglielmo: Cecil David McShane
Anna Kennedy: Kristina Antonie Fehrs
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|
carmen
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Wiederaufnahme
Sonntag, 3. Juni 2012, 18:00 Uhr
Weitere
Vorstellungen
Juni:
9.6., 13.6., 16.6., 21.6., 27.6.
Beginn jeweils 19:30, sofern nicht
anders angegeben
|
von
Georges Bizet
Opernhaus - 19:00
bis ca. 22:15
Opéra comique
in drei Akten
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Dialoge von Stefan Herheim
und Alexander Meier-Dörzenbach
(in französischer
Sprache – mit deutschen Übertiteln)
Mit kleinem C ist „carmen“
ein lateinisches Wort, bedeutet „Liedgesang“, „Zauberdichtung“,
„Orakelspruch“ und löst die Grenzen zwischen
Welten auf: im Lied zwischen Text und Musik, in der Zauberdichtung
zwischen Wirklichkeit und Phantasie, im Orakelspruch zwischen
den Zeiten. Genau diese Grenzüberschreitung wird auch in
Georges Bizets 1875 uraufgeführter „Carmen“
mit großem C ausgestaltet: Schmuggler, Offiziere, Toreros
und Zigeuner werden pittoresk zwischen Gesetz und Verbrechen,
Pflicht und Vergnügen, Leben und Tod, Liebe und Leid gesetzt.
Stefan Herheim, der mit seinen Grazer Inszenierungen von „Carmen“
und „Rusalka“ für Furore und Aufführungsrekorde
sorgte, siedelt gemeinsam mit seinem Team die Oper in einer
musealen Kunst-Arena an, deren Ebenen zwischen Ideal und vermeintlicher
Realität wetteifern: Carmen wird mehrfach in der Oper beschrieben,
aus mehreren Perspektiven betrachtet und so vokal gemalt. José,
Micaëla und Escamillo entwerfen unterschiedliche Bilder
von ihr. Sexuelle Hörigkeit, dämonischer Angst, lustvolles
Verlangen, Freiheitsträume und das, was man Liebe nennt,
sind Motivatoren, Carmen einen Rahmen zu geben. Carmen selbst
ist dabei jedoch nie zu fassen: Sie ist die Projektionsfläche,
ein schillernder Traum, ein Bild, das für den Moment der
Betrachtung alles verspricht und doch nur die Sehnsucht der
Betrachter reflektiert. Nach der umjubelten Aufführungsserie
der Saison 2006/2007 kommt diese spektakuläre Inszenierung
von Regiestar Stefan Herheim endlich wieder zurück auf
die Grazer Opernbuhne. Und es gibt auch ein Wiedersehen mit
den gefeierten Stars dieser Produktion: Kirstin Chavez und Jean-Pierre
Furlan.
Musikalische Leitung: Johannes
Fritzsch
Inszenierung: Stefan Herheim
Szenische Einstudierung: Christiane Lutz
Bühne & Kostüme: Heike Scheele
Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach
Licht: Klaus Zimmermann
Video: Alexander Scherpink
Chor: Bernhard Schneider
Singschul’: Andrea Fournier
Carmen: Kirstin Chavez
Don José. Jean-Pierre Furlan
Escamillo: David McShane I Wilfried Zelinka
Micaëla: Gal James
Moralès: Ivan Orešcanin
Zuniga: Konstantin Sfiris
Frasquita: Nazanin Ezazi
Mercédès Kristina Antonie Fehrs
Dancaïro: David McShane | Ivan Orešcanin
Remendado: Martin Fournier
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konzerte
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Eröffnungskonzert
18.09.2011 18:00 bis ca. 20:30
Ottorino Respighi: Fontane di Roma
Nino Rota: Konzert für Harfe und Orchester
Gioachino Rossini: „Otello“ Ouverture und Canzone
der Desdemona
Giuseppe Verdi: „Otello“ Credo des Jago, Lied von
der Weide der Desdemona
Ottorino Respighi: Feste romane
Da mit Giuseppe Verdis „Otello“
ein Glanzstück des italienischen Repertoires am Beginn der
Saison steht, ist auch das Eröffnungskonzert italienisch
ausgerichtet. Respighis „Fontane di Roma“, eine klingende
Reminiszenz an die römischen Brunnen, eröffnen den Abend,
der mit den
„Feste romane“ feierlich enden wird. Dazwischen interpretiert
der wohl beste Harfenist unserer Zeit, Xavier de Maistre, Nino
Rotas bezauberndes Konzert für Harfe und Orchester. Ganz
auf die Oper „Otello“ ausgerichtet ist das weitere
Programm, geben doch Gal James und James Rutherford einen Vorgeschmack
auf die Eröffnungspremiere. Rossinis Version des „Otello“
wurde erst durch Verdis Oper verdrängt, was angesichts der
melancholischen Canzone der Desdemona (dargeboten von Dshamilja
Kaiser) sehr zu bedauern ist. Nach dem offiziellen Ende des Konzerts
findet so viel Italianita ihre Fortsetzung im Foyer der Oper Graz,
wo Solisten schmissig-schwungvolle Ohrwürmer anstimmen und
italienische Köstlichkeiten gereicht werden. Musikalische
Leitung: Johannes Fritzsch
Harfe: Xavier de Maistre
Sopran: Gal James
Mezzosopran: Dshamilja Kaiser
Bariton: James Rutherford
Grazer Philharmonisches Orchester |
| |
Strauss
für Kinder
13.10.2011 11:00 bis ca. 12:00
Die Familienkonzerte an der Oper Graz schildern jeweils Leben
und Werk eines Komponisten – und zwar so anschaulich, vergnüglich
und packend, dass die Kleinen begeistert und die Großen
abwechselnd erheitert und zu Tränen gerührt sind. Auch
das Grazer Philharmonische Orchester hat merkbar Freude: Wann
musiziert man schon einmal so nah an einem so lebhaften Publikum,
einem, das ganz unmittelbar und ungefiltert auf die Musik reagiert?
Kleine Spielszenen mit großen und kleinen Künstlern
der Oper Graz und eine Vielzahl von kurzweiligen Orchesterstücken,
kindgerecht aufbereitet und erklärt, machen aus dem Familienkonzert
eine höchst amüsante und lehrreiche Konzertstunde für
die ganze Familie.
Musikalische Leitung: Johannes
Fritzsch
Konzeption & Inszenierung: Elisabeth Kassal
Grazer Philharmonisches Orchester |
| |
Eine
spannende Konzertreihe erweitert das Angebot der Oper Graz, denn
an drei Sonntagvormittagen präsentiert sich das Grazer Philharmonische
Orchester als Konzertorchester. Die jeweils rund einstündigen
Programme zeichnen sich nicht bloß durch eine fein abgestimmte
Werkauswahl aus, sondern bieten dem Besucher die willkommene Gelegenheit,
ausgewählte Orchestermitglieder als Solisten erleben zu können.
Klassik am
Sonntag I
Sonntag, 13. November 2011
11:00 bis ca. 12:30
Musikalische Leitung Tecwyn Evans
Kontrabass Rudolf Thausing
Englischhorn Hirokazu Hiraki
Moderation Harald Haslmayr
Grazer Philharmonisches Orchester
Gioachino Rossini: Sonate für Streicher N° 2, A-Dur
Giovanni Bottesini: Konzert für Kontrabass und Orchester
N° 2, h-Moll
Gaetano Donizetti: Concertino für Englischhorn und Orchester,
G-Dur
Benjamin Britten: Matinées musicales, op. 24
Klassik am
Sonntag II
Sonntag, 4. März 2012 11.00 Uhr
Musikalische Leitung NN
Bariton Ivan Orešcanin
Moderation Harald Haslmayr
Grazer Philharmonisches Orchester
Anselm Huttenbrenner: Ouverture zu »Leonora«
Franz Schubert | Max Reger: »Gesänge des Harfners«,
D 478
Karl Haidmayer (*1927): Fünf Choralmetamorphosen und Finale.
Presto aus der Symphonie N° 16
Franz Schubert: Symphonie N° 3, D-Dur, D 200
Klassik am
Sonntag III
Sonntag, 29. April 2012, 11.00 Uhr
Musikalische Leitung Johannes Fritzsch
Viola Elissaveta Staneva
Moderation Harald Haslmayr
Grazer Philharmonisches Orchester
Felix Mendelssohn Bartholdy:
»Meeresstille und glückliche Fahrt«, Konzertouverture,
op. 5, MWV P 5
Bohuslav Martinu: Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester,
H 337
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie N° 36, C-Dur, KV 425 (»Linzer«) |
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Advent
in der Oper
Sonntag, 18. Dezember 2011,
17:00 bis ca. 19:30
Das letztjährige Debut des Grazer Philharmonischen
Orchesters beim „Advent in der Oper“ ist geradezu
als Verpflichtung zu sehen, daraus eine Tradition entstehen zu
lassen. Wieder bietet das Programm eine ausgewogene Mischung aus
vorweihnachtlich Traditionellem und spannenden Funden aus der
Literatur anderer Länder. Natürlich sind Kompositionen
von Johann
Sebastian Bach darunter, aber auch – und hier spielt natürlich
die Herkunft des musikalischen Leiters eine Rolle – verschiedene
Werke aus dem angelsächsischen Raum. Das Singen ist zu dieser
Jahreszeit auch ein wichtiges Element des Stimmungsausdrucks,
und so ist es eine besondere Freude, dass sich auch im Advent
2011 Chor und Gesangssolisten der Oper Graz auf der Bühne
einfinden werden. Man kann das gesamte Weihnachtsliederrepertoire
im Anschluss an das Konzert in den Foyers bei einem »offenen
Singen« auffrischen, sich Ideen für die eigene Bastelwerkstatt
holen oder einfach nur bei Kekserln und Glühwein den Nachmittag
ausklingen lassen.
Musikalische Leitung: Tecwyn
Evans
Chor: Bernhard Schneider
Solisten der Oper Graz
Chor der Oper Graz
Grazer Philharmonisches Orchester |
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Neujahrskonzert
2012
Sonntag,
1. Jänner 2012, 19.30
bis ca. 22:00
Ruggero Leoncavallo: „Pagliacci“ Preludio, Monolog
des Tonio und Arie des Canio
Richard Strauss: „Ariadne auf Naxos“ Arie der Zerbinetta
Aram Iljitsch Chatschaturjan: „Maskerade“
Emmerich Kálmán: „Die Zirkusprinzessin“
Szene des Mister X und Duett Mabel-Toni
Igor Strawinsky “Circus Polka: For a Young Elephant”
Julius Fucik: „Einzug der Gladiatoren“
Morton Gould: Tap Dance Concerto
Nino Rota: “La strada”
Paul Burkhard: „Oh, mein Papa“
Richard Rodgers: “The Carousel Waltz”
„Manege frei!“
lautet das Motto des Neujahrskonzerts 2012, denn dort findet die
Vokalakrobatik der Strauss’schen Zerbinetta ebenso ihren
Platz wie die sublime Eleganz eines tanzenden Elefanten in Strawinskys
„Circus Polka“. Flott gibt sich Goulds Konzert für
einen Step-Tänzer, und dass hinter der heiteren Maske des
Zirkusvolks auch so manche Träne fließt, wusste Leoncavallo
ebenso genau wie Kalman. Chatschaturjans „Maskerade“,
Nino Rotas Musik zu „La strada“ und Richard Rodgers'
Musical „Carousel“ zeigen den Zirkus als globales
Phänomen, und mit Julius Fuciks „Einmarsch der Gladiatoren“
und Paul Burkhards Chanson „Oh, mein Papa“ erklingen
die Zirkusnummern schlechthin.
Musikalische Leitung: Johannes
Fritzsch
Sopran: Nazanin Ezazi
Grazer Philharmonisches Orchester |
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Kirchenkonzert
Donnerstag, 28. Juni
2012, 19.30 Uhr
Herz-Jesu-Kirche
Franz von Suppé
"Requiem"
Nur einige wenige Werke sind es, welche die Erinnerung an Franz
von Suppé bis heute aufrechterhalten: seine Operetten-
Erfolge „Boccaccio“ und „Fatinitza“ sowie
die Ouverture zu dem Lustspiel „Dichter und Bauer“.
Doch wie so manch anderer Operettenkomponist seiner Generation
hat auch Franz von Suppe ganz „seriös“ begonnen
und erst über Umwege den Zugang zur heiteren Muse gefunden.
Seine erste Anstellung – noch dazu anfänglich ohne
Salär – hatte Franz von Suppe als Kapellmeister am
Theater in der Josefstadt. František Xaver Pokorny, der Direktor
des Hauses, war der erste Förderer des jungen Komponisten.
Als Pokorny verstarb, komponierte Franz von Suppé aus freundschaftlicher
Verbundenheit ein „Requiem“, das am 22. November 1855
im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes in der Piaristenkirche Maria
Treu in Wien zur Uraufführung kam.
Musikalische Leitung: Tecwyn Evans
Chor: Bernhard Schneider
Sopran: Margareta Klobucar
Alt: Dshamilja Kaiser
Tenor:Taylan Memioglu
Bass: Wilfried Zelinka
Chor und Extrachor der Oper Graz
Grazer Philharmonisches Orchester |
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Open-Air-Konzert
Samstag, 7. Juli 2012, 20.00 Uhr
"Aus der Neuen Welt"
ist nicht nur der Titel von Antonin Dvoraks letzter Symphonie,
sondern gleichzeitig der leitmotivische Grundgedanke des Open-Air-Konzerts
auf den Kasematten. Chefdirigent Johannes Fritzsch bringt aus
Australien, wo er beim Queensland Symphony Orchestra (Brisbane)
ebenfalls die Position des Chefdirigenten innehat, das Eröffnungsstuck
mit: "Earth Cry", ein 1986 uraufgeführtes Werk
für Didgeridoo und Orchester des australischen Komponisten
Peter Sculthorpe. Geschickt zwischen seiner armenischen Herkunft
und der abendländischen Kunstmusik changiert Aram Iljitsch
Chatschaturjans Konzert für Violine und Orchester, und wie
intensiv sich der tschechische Komponist Antonin Dvorak von seiner
zeitweiligen Wirkungsstätte Amerika hat beeinflussen lassen,
ist klingend in dessen Symphonie N° 9 zu erleben.
Peter Sculthorpe: „Earth Cry“
Aram Iljitsch Chatschaturjan: Konzert für Violine und Orchester,
d-Moll
Antonin Dvorak Symphonie N° 9, e-Moll, op. 95 („Aus
der neuen Welt“)
Musikalische Leitung: Johannes Fritzsch
Didgeridoo: Harold Wilson
Violine: Ray Chen
Grazer Philharmonisches Orchester |
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